Zu wenig Knochen für ein Implantat?
Nach einem Zahnverlust schrumpft der Kieferknochen an dieser Stelle zurück — manchmal so stark, dass ein Implantat ohne Vorbereitung keinen Halt findet. Auch Parodontitis und chronische Entzündungen können das Knochenangebot deutlich reduzieren. Patientinnen und Patienten aus dem Großraum Lübeck versorgen wir in 15 Minuten Entfernung von der Lübecker Innenstadt.
Wir bauen den Knochen biologisch auf: A-PRF-Membranen aus Ihrem eigenen Blut sind die Basis, angereichert mit körpereigenen Wachstumsfaktoren. Wo das Defektvolumen es zulässt, arbeiten wir ausschließlich mit autologem Material. Bei größeren Defekten ergänzen wir gezielt mit porcinem oder allogenem Knochenersatzmaterial — sonst ließe sich das benötigte Volumen nicht stabil erhalten. Auf bovines (Rinder-)Material verzichten wir bewusst.
Heilung mit körpereigenen Wachstumsfaktoren
Wir setzen auf die A-PRF-Methode (Advanced Platelet-Rich Fibrin) nach Prof. Dr. Joseph Choukroun. Dabei wird dem Patienten eine kleine Menge Eigenblut entnommen und in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet. Das Ergebnis ist eine körpereigene Fibrinmembran, die reich an Wachstumsfaktoren und Stammzellen ist.
Diese A-PRF-Membran legen wir im Bereich der Augmentation ein. Sie stimuliert die Knochenregeneration von innen heraus, beschleunigt die Wundheilung und reduziert das Risiko für Entzündungen deutlich. Weil ausschließlich körpereigenes Material zum Einsatz kommt, sind Unverträglichkeiten praktisch ausgeschlossen.
Bei größeren Defekten ergänzen wir den Eigenknochen mit porcinem (vom Schwein) oder allogenem (von menschlichen Knochenspendern) Knochenersatzmaterial — und zwar nicht als Notlösung, sondern weil sich nur so das Volumen stabil aufbauen lässt, das später ein Implantat tragen soll. Dieses Material wird im Verlauf der Einheilung resorbiert und schrittweise durch echten Eigenknochen ersetzt — es dient als Platzhalter während des biologischen Umbaus. Wo wir auf Ersatzmaterial verzichten können, tun wir das gerne. Auf ausdrücklichen Patientenwunsch bauen wir auch ohne Ersatzmaterial auf — mit dem klaren Hinweis, dass die Knochenheilung dann unkontrollierter verläuft und Komplikationen auftreten können.
Schonend, präzise und planbar
Jeder Knochenaufbau beginnt mit einer dreidimensionalen DVT-Diagnostik. So beurteilen wir das vorhandene Knochenvolumen millimetergenau und planen den Eingriff exakt. Die Augmentation selbst erfolgt minimalinvasiv und unter lokaler Betäubung, auf Wunsch ergänzt mit Lachgas.
Nach dem Eingriff unterstützt die A-PRF-Membran die Heilung, der Kieferknochen verdichtet sich stabil und verliert kaum an Volumen. Nach einer Einheilphase von wenigen Monaten kann die geplante Keramikimplantation auf sicherem Grund erfolgen.