Was ist Dentosophie?
Wenn Funktion die Form bestimmt
Schiefe Zähne, ein zu enger Kiefer oder chronische Verspannungen sind selten Zufall. Häufig steckt eine Funktionsstörung dahinter: eine falsche Zungenlage, offene Mundatmung, ein unruhiger Lippenschluss oder eine ungünstige Kopf- und Körperhaltung. Solche Muster prägen bereits im Kindesalter die Form des wachsenden Kiefers - und bleiben uns oft ein Leben lang erhalten.
Die Dentosophie - aus dem Griechischen dentos (Zahn) und sophia (Weisheit) - wurde in den 1980er-Jahren vom französischen Zahnarzt Dr. Rodrigue Mathieu entwickelt. Sie verbindet Zahnmedizin, Funktionstherapie und ganzheitliche Sichtweise zu einem einzigartigen Ansatz: Statt die Zähne mit Draht und Schrauben in Form zu biegen, bringen wir zuerst das funktionelle System ins Gleichgewicht, das sie trägt.
Das Ergebnis ist eine sanfte, biologische Methode, die ohne Eingriff in die Zahnsubstanz auskommt - und bei der besonders Kinder oft staunen lassen, wie viel sich von allein bewegt, sobald die Voraussetzungen stimmen. Sie ist damit ein fester Bestandteil unserer biologischen Zahnheilkunde.