Symptome, die nicht im Mund auftauchen
Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Konzentrationsprobleme, wiederkehrende Infekte — und im Mund tut nichts weh. Viele chronische Leiden bleiben unerklärt, weil niemand im Kiefer nach der Ursache sucht.
Zahnherde und Störfelder verursachen oft keine lokalen Beschwerden, belasten aber dauerhaft das Immunsystem. Wir finden sie — mit dreidimensionaler Diagnostik, gründlicher Anamnese und dem Blick auf den ganzen Menschen.
Typische Ursachen erkennen
Zahnherde und Störfelder können viele Ursachen haben. Sie entstehen oft dort, wo das Gewebe nicht mehr vollständig heilen konnte oder wo unverträgliche Materialien das Immunsystem belasten. Gemeinsam ist ihnen, dass sie chronisch aktiv bleiben und das gesamte System schwächen. Mehr dazu im Blog: chronische Entzündung im Kiefer und stille Entzündungen erkennen.
- Amalgam- und Metallreste aus alten Füllungen
- Wurzelkanalbehandelte (tote) Zähne
- FDOK/NICO – fettig-degenerative Osteolyse im Kieferknochen
- Chronische Entzündungen nach Zahnextraktionen
- Verlagerte oder tief im Knochen liegende Weisheitszähne
- Unverträgliche Implantatmaterialien
Unsichtbares sichtbar machen
Die Herausforderung bei Zahnherden liegt darin, dass sie sich im klassischen Röntgenbild oft nicht eindeutig zeigen. Wir setzen deshalb auf moderne 3D-Bildgebung mit der digitalen Volumentomographie (DVT). Dieses Verfahren liefert präzise dreidimensionale Aufnahmen des gesamten Kieferbereichs bei minimaler Strahlenbelastung.
Ergänzt wird die Diagnostik durch eine ausführliche Anamnese, bei der wir Ihre gesundheitliche Vorgeschichte sorgfältig berücksichtigen. So können wir Zusammenhänge zwischen Ihren Symptomen und möglichen Störfeldern im Mund aufdecken und einen individuellen Behandlungsplan erstellen.
Schonend und gewebefreundlich behandeln
Die eigentliche Sanierung eines Zahnherdes ist für uns kein Eingriff unter vielen, sondern ein wohlüberlegter, minimalinvasiver Prozess. Wir arbeiten so gewebeschonend wie möglich, damit der Körper seine Selbstheilungskräfte optimal entfalten kann. Je nach Befund reicht das Spektrum von der Entfernung eines belasteten Zahnes über die Ausräumung entzündeten Knochens bis zur biologischen Ausheilung des Kieferareals.
Alle verwendeten Materialien sind metallfrei und biologisch verträglich. Wo ein Zahnersatz notwendig wird, setzen wir auf vollkeramische Lösungen und – wenn möglich – auf Keramikimplantate aus hochreinem Zirkondioxid. So vermeiden wir, dass ein neu entstandenes Störfeld den gerade sanierten Bereich wieder belastet.