Was ein normales Röntgen nicht zeigt
Ein 2D-Röntgenbild legt Strukturen übereinander — versteckte Entzündungen, schief liegende Wurzeln oder knöcherne Auflösungen bleiben oft unsichtbar. Die digitale Volumentomographie liefert stattdessen einen dreidimensionalen Schnitt durch Kiefer und Zähne.
Wir setzen DVT gezielt und nur dort ein, wo sie medizinisch wirklich Zusatzinformationen bringt: vor Implantationen, bei der Herdsuche, vor Weisheitszahn-OPs. Bei geringstmöglicher Strahlendosis.
Wann wir die DVT einsetzen
Vor jeder Keramikimplantation beurteilen wir mit der DVT den Kieferknochen millimetergenau. So lassen sich Position, Länge und Durchmesser des Implantats exakt planen – und wichtige Strukturen wie Kieferhöhle, Nerven und Nachbarzähne zuverlässig schonen.
Ebenso unverzichtbar ist die DVT bei der Herd- und Störfeldsuche. Versteckte Kieferentzündungen wie FDOK/NICO, Veränderungen an wurzelbehandelten Zähnen oder tiefliegende Zysten lassen sich nur dreidimensional zuverlässig erkennen. Auch vor der Entfernung von Weisheitszähnen prüfen wir per DVT den Verlauf des Gesichtsnervs und die Nähe zur Kieferhöhle.
Schnell, schmerzfrei und strahlenarm
Die eigentliche DVT-Aufnahme dauert nur etwa 14 Sekunden. Sie stehen aufrecht vor dem Gerät – nicht im Liegen, nicht im Sitzen – Kinn und Stirn werden sanft fixiert, dann rotieren Röntgenröhre und Sensor synchron um den Kopf. Inklusive Vorbereitung sind Sie nach etwa 15 bis 20 Sekunden wieder fertig.
Die Effektivdosis unseres DVT liegt je nach Field-of-View typischerweise zwischen ca. 30 und 80 µSv (Hersteller- und Geräteeinstellungs-abhängig). Zum Vergleich: eine medizinische CT-Aufnahme des Kiefers liegt bei ca. 400–1.000 µSv. Die konkreten Werte zu unserem Gerät teilen wir Ihnen vor jeder Aufnahme schriftlich mit.