Wenn im Kiefer kein Platz bleibt
Der moderne Kiefer ist kleiner als der unserer Vorfahren — für Weisheitszähne ist oft einfach kein Raum mehr. Sie bleiben eingekapselt, wachsen schief oder drücken gegen Nachbarzähne. Die Folgen: chronische Entzündungen, Zysten, Zahnverschiebungen, manchmal Kiefergelenksbeschwerden.
Wir entfernen Weisheitszähne nicht routinemäßig, sondern nach klarer Indikation — und dann so schonend wie möglich: mit DVT-Planung, Piezo-Ultraschall statt Meißel, Ozondesinfektion und PRF-Eigenblutfüllung für zügige Heilung.
Behandlung in sechs Schritten
Jede Weisheitszahnentfernung beginnt bei uns mit einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme. So erkennen wir millimetergenau, wie die Zähne zum Nerv und zur Kieferhöhle liegen – und planen den Eingriff bestmöglich.
- Voruntersuchung: Anamnese, Befund und DVT-Diagnostik.
- Schonende Anästhesie: Individuell angepasste, sanfte Schmerzausschaltung.
- Vorsichtige Entfernung: Gewebeschonendes Freilegen und schrittweise Extraktion.
- Biologische Wundbehandlung: Piezo-Ultraschall-Reinigung und Ozon-Desinfektion der Wundhöhle.
- Regenerationsförderung: Einlage einer PRF-Membran aus Eigenblut für optimale Heilung.
- Nachsorge: Mundpflegeanleitung und Heilungskontrolle.
Körpereigen statt chemisch
Nach der Extraktion reinigen wir die Alveole mit Piezo-Ultraschall und desinfizieren sie mit medizinischem Ozon. Ozon wirkt antibakteriell, antiviral und fungizid, reduziert Entzündungen und belastet den Körper nicht mit chemischen Rückständen.
Anschließend legen wir eine PRF-Membran (Platelet-Rich Fibrin) aus Ihrem eigenen Blut in die Wunde ein. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren beschleunigen die Knochenheilung und schützen den Bereich vor Trockenalveolitis. So regeneriert Ihr Kieferknochen schneller und stabiler.