Was bestimmt den Preis eines Keramikimplantats?
Anders als beim Auto gibt es bei Implantaten keinen Listenpreis. Der endgültige Betrag setzt sich aus mehreren Posten zusammen, die im Heil- und Kostenplan einzeln aufgeführt sind — transparent, nachvollziehbar und nach GOZ berechnet.
Den größten Einfluss haben drei Faktoren: das verwendete Implantatsystem (etwa SDS, Z-Systems oder Bredent), die Knochensituation (mit oder ohne Augmentation) und der Aufwand der späteren Vollkeramik-Krone. Hinzu kommen Begleitleistungen wie DVT-Diagnostik, Materialtestung und gegebenenfalls Sedierung.
Wir geben Ihnen den Plan immer schriftlich vor Behandlungsbeginn mit nach Hause — mit ausreichend Zeit, ihn in Ruhe zu prüfen oder bei Ihrer Versicherung einzureichen.
Heil- und Kostenplan: Schritt für Schritt
Der Heil- und Kostenplan, kurz HKP, ist Pflicht. Er listet alle vorgesehenen Leistungen mit GOZ-Ziffer, Material- und Laborkosten sowie eventuelle Eigenanteile zur gesetzlichen Versicherung auf.
Ablauf: Im Erstgespräch klären wir Ihre Wünsche und nehmen Befund auf. Die DVT-Aufnahme liefert die Daten für die Implantatposition. Auf dieser Grundlage erstellen wir den HKP, den Sie zur Prüfung mitnehmen. Erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe wird operiert.
Wir empfehlen, den Plan unbedingt vor Behandlungsbeginn bei der privaten Krankenversicherung oder Zahnzusatzversicherung einzureichen. So vermeiden Sie Überraschungen bei der Erstattung.